Über mich
Ich arbeite seit 2018 als Logopäd*in; immer mit dem Fokus auf Stimmpatient*innen. Dabei genieße ich es, mit Gleichgesinnten zusammenzuarbeiten, sich auszutauschen und gegenseitig zu inspirieren. Neugierig und offen begegne ich anderen Menschen um mich herum.
Mein Leben besteht aus Musik, Kommunikation, Lesen, historischer Darstellung und Natur.
Als queerer Mensch ist es mir wichtig, vorurteilsfreie und sichere Räume zu schaffen und zu bieten.
fachlich relevanter Lebenslauf:
2015
Abitur, Schwerpunkte Musik und Englisch (bilingual)
2018
Abschluss der Ausbildung für Logopädie
Fortbildungen
2019
"Der Schleim muss weg" Anti-Räusperseminar, Katrin Philipp
AAP -Atemrhythmisch Angepasste Phonation, Uwe Schürmann
Faszination der Fazilitation, Helmut Gruhn
Energie und Selbstfürsorge, Elke Post
2020
Körper- & Wahrnehmungsarbeit in den Zeiten von Corona, Barbara Esther Ries
2022
Physiologische Unreife als Ursache von Sprach-, Lern- & Verhaltensauffälligkeiten, Annelie E. Adler
Wie Schreiben (wieder) analog oder digital gelingt!, Stephanie Ingrid Müller
Atlas-Therapie, Kai Weisenberger
Myofascial Release in Therapie und Training, Edo Hemar
CMD Kiefergelenkstherapie, Kai Weisenberger
2023
Schulvorbereitung für Kinder mit Autismus
(Jax & Glöckchen), Yvette Schatz
Wie Schreiben (wieder) analog oder digital gelingt!, Stephanie Ingrid Müller
Jedes Wort wirkt!, Marion Haupt
Trans*Menschliche und non-binäre Stimmen (Ein LaKru-Spin-Off), Thomas Lascheit
2025
TOLGS Seminare mit Zertifikat in den Bereichen Verbale Entwicklungsdyspraxie (VED) und Kindersprache, Isolde Wurzer
zur Zeit als Logopäd*in angestellt in der Frühförderstelle Leuchtturm, Halle
Meine Geschichte
Als Kind wollte ich Feuerwehrmann werden -oder Franziskanermönch... oder doch lieber Krankenschwester oder Lehrerin?
Musik wollte ich ab dem Kindergarten machen -und alle Berufswünsche hatten eines gemeinsam: Menschen zu unterstützen.
Später, als Studienplätze für praktizierenden Musiker und Gesundheitsökonomie abgewählt waren, lernte ich die Logopädie kennen und lieben.
Zuzuhören, wo Andere nur die Störung wahrnehmen und Menschen dabei zu helfen, sich (wieder) selbst äußern zu können -das ist es, was mich täglich umtreibt.
Meine Motivation
Schon als Kind wurde ich gefragt: "Wofür brennst du?" Das hier ist, wofür ich brenne: Menschen dabei begleiten, ihr Inneres nach außen zu tragen: durch Auftreten, Kommunikation und den Einsatz der eigenen Stimme.
Vernetzung und Wissensaustausch sind die zentralen Voraussetzungen, um diese Aufgaben umzusetzen.
In Fortbildungen, im Umgang mit anderen Menschen und dank meiner empathischen Neugier lerne ich jeden Tag etwas Neues dazu, was ich voller Begeisterung immer gerne auch weitergebe.
Meine Musik
Musik ist meine Welt -und mein Zugang zu ihr. Musik ist Sprache -für jeden Hörenden verständlich, fühlbar, grenzüberschreitend und verbindender als jede Sprache die ich bisher kennenlernte.
Fast immer gibt es ein Projekt, für welches ich mich musikalisch vorbereite.
Sei es, zusammen mit dem Leipziger Synagogalchor, in welchem ich seit 2024 Mitglied bin, oder im Solo an der Harfe.
Bereits im Kindergarten fiel es mir leichter, die Welt zu verstehen, wenn sie mir in Musik übersetzt wurde. Das erfolgte damals in erster Linie über gesungene Lieder, ab der Grundschule erfüllte sich mein damals schon lange gehegter Traum, endlich Harfe spielen zu lernen!
So begleitete mich die Musik auch im Erschließen der Zahlen, die ich mir wie selbstverständlich in Tonfolgen und kleine Stücke übersetzte.
Herzensprojekt*e
Allen Menschen, die keine Stimme haben, eine Stimme zu geben!